Kleine Bibel der Wunschformulierung Autoren: L. Radtke und Dipl. Päd. Ana Blom
ISBN 978-3-9811939-3-0
Das Buch erscheint im November 2008 im Blom Verlag
Preis: 21,50 EUR + Versandkostenpauschale 3,50 EUR Subskriptionspreis: 19,50 EUR bis Oktober 2008
Das falsch erklärte Gesetz der Anziehungskraft
"....In zahlreichen Büchern, die sich mit Wunscherfüllung befassen, ist das hermetische Gesetz der Anziehungskraft leider falsch erklärt und überhaupt falsch bzw. zu oberflächlich dargestellt. Dort heißt es, dass es ausreicht sich etwas zu wünschen und aufgrund dieses Gesetzes wird dann das Gewünschte in unsere Nähe bzw. in unsere Reichweite (laut dem falsch kommentierten Gesetz) angezogen. Sie behaupten: wenn ich mir etwas stark genug wünsche, wird sich das auch verwirklichen. Die Realisierung eines Wunsches ist nur aufgrund der Stärke des Wunsches leider nicht möglich. Um das Gesetz: „Das Gleiche zieht das Gleiche an“ in Kraft zu setzten, reicht es nicht aus zu wünschen, dass es passiert, auch nicht sich so zu verhalten als ob es so wäre. Da bedarf es schon etwas mehr. Die Erfüllung des Wunsches muss für uns unsere innere Wahrheit werden, um das Gleiche in der Realität erzeugen zu können. Aber es ist nötig, dass sich noch Einiges dazu tut, und erst wenn wir die Summe aller Faktoren, die für die Realisierung nötig sind, beisammen haben, kann sich der Wunsch tatsächlich in der grobstofflichen Welt realisieren. Ein Wunsch oder ein Gedanke muss durch alle Welten, alle Ebenen der Existenz herabgezogen werden, um sich in der grobstofflichen Welt zu verwirklichen. Die Gedanken sind keine Magnete; die das zu sich anziehen; was man eben denkt. Es nützt nicht, sich zu zwingen nur an einen Wunsch zu denken, in der Hoffnung oder in dem Glauben, dass es dann passieren wird. Die Energie folgt der Absicht, das stimmt, denn wir schicken die Energie der Gedanken dorthin an was wir (gerade) denken. So weit so gut, aber unsere Absicht hat nicht die Kraft zu kreieren. Dann hätte es genügt nur an etwas zu denken und es wäre schon da. Wir wissen aber, dass sich nicht jeder Gedanke verwirklicht. Oft bleibt der Kreationsvorgang auf dem Niveau der Gedanken stecken, läuft nicht weiter ab und realisiert sich nicht. Das kennt auch der Volksmund und sagt das durch die Worte: Er baut Luftschlösser! Es könnte so sein (dass die pure Absicht kreiert), wenn es im Menschen nicht tief sitzende, hindernde Überzeugungen geben würde bzw. wenn er immer im Zustand seines göttlichen Seins, seines wahren Wesens wäre. Und ein durchschnittlicher Mensch ist weit entfernt davon. Das kann nur ein Adept, ein Erleuchteter tun. Bei uns gewöhnlichen Menschen verhindern unsere Überzeugungen und Glaubenssätze die Verwirklichung des Wunsches bzw. sie kreieren die Realität, die ihnen entspricht, mit. Da sie oft sehr tief, dem wahren Wesen näher, im Unterbewusstsein sitzen, haben sie auch eine viel stärkere Verwirklichungskraft als ein Wunsch, der aus unserem Bewusstsein entspringt In vielen Büchern wird die Kraft der Glaubenssätze und Überzeugungen mit der Anziehungskraft des Geistes vermischt. Der reine Geist, zieht tatsächlich nur Gleiches an. Aber, wie wir eben sagten, wirkt im Mensch sein reiner Geist eher selten. Ich wiederhole: Die vorhandenen, tief liegenden und deshalb unbewussten Glaubenssätze, wie auch Überzeugungen, kreieren unsere Wirklichkeit mit (mit bewusst „abgesandten“, positiven Gedanken, deren Erfüllung wir uns wünschen). So lange es sie gibt, wirken sie, ob uns ihre Existenz bewusst ist oder nicht. So können wir uns noch so sehr bemühen positiv zu denken, in der Hoffnung unsere positiven Gedanken werden die positiven Ereignisse in unser Leben anziehen, es wird aber nicht passieren. Nicht solange es diese unbewussten Überzeugungen gibt. Es nützt nichts sie zu leugnen, zu unterdrücken und so tun als ob es sie nicht gäbe. Um einen freien Weg für eine neue Kreation zu schaffen, muss man sie schon aus dem Unterbewusstsein entfernen.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die Glaubenssätze und Überzeugungen auch auf unsere Wahrnehmung der bestehenden Realität bzw. Situation wie aus der Psychologie bekannt ist, wirken. Wir werten das was geschieht entsprechend unserer Überzeugung. Was nicht damit im Einklang steht wird einfach ausgeblendet oder verzerrt wahrgenommen. Das bedeutet nicht, dass es nicht geschieht oder nicht vorhanden ist. Wie ich das meine? Wir können ständig Möglichkeiten haben zum „großen Geld“ zu kommen, sind aber überzeugt, dass uns das mit unserer Tätigkeit unmöglich wäre. Wir werden also diese Möglichkeiten, die sich uns anbieten, gar nicht als solche wahrnehmen, sie nicht als solche erkennen und sie dementsprechend auch nicht benutzen. Und wir bleiben so wie wir sind, wir machen keine Geschäfte die „großes Geld“ bringen. Also, unsere Überzeugung kreiert unsere Realität. Einfacher gesagt: die Wahrnehmung des Vorhandenen wird der Überzeugung bzw. dem Glaubenssatz angepasst. Das solche hindernde Glaubenssätze die Realisierung des Wunsches verhindern können ist klar. Sie erlauben nichts wahr werden zu lassen was nicht mit ihnen im Einklang ist! Sie zu diskreieren ist auch einer von den Faktoren welcher notwendig ist für das bewusste Kreieren bzw. die bewusste Verwirklichung des Wunsches. Auf unbewusster Ebene können diese Überzeugungen manchmal abgeschafft werden, und dann kann es passieren, dass der Wunsch doch „zufällig“ erfüllt wird. Leider, wenn man nicht weiß wie man das wegschafft, kann sich keiner bewusst von solchen Hindernissen befreien. Und so funktioniert es manchmal und manchmal eben nicht was keiner vorher bestimmen kann, der sich nicht in dem Kreationsvorgang auskennt...."
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